Woidke appelliert an die Bahn:

Bessere Bahnverbindung nach Breslau gefordert

Die polnische Staatsbahn PKP hatte erst im Dezember 2014 eine direkte Bahnverbindung von Hamburg über Cottbus nach Breslau eingestellt.

Den Eurocity nach Breslau gibt es seit Ende 2014 nicht mehr.
Patrick Pleul Den Eurocity nach Breslau gibt es seit Ende 2014 nicht mehr.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat eine bessere Bahnverbindung nach Breslau, der Europäischen Kulturhauptstadt 2016, gefordert. „Derzeit ist die Erreichbarkeit gerade per Bahn zu umständlich und zeitraubend“, sagte der Polen-Koordinator der Bundesregierung am Freitag bei einem Treffen mit dem Breslauer Oberbürgermeister Rafal Dutkiewicz in Berlin. Er werde sich in den kommenden Monaten gemeinsam mit der polnischen Seite für deutliche Verbesserungen einsetzen.

Breslau (polnisch: Wroclaw), westpolnische Metropole in den früheren deutschen Ostgebieten, wird im kommenden Jahr gemeinsam mit dem spanischen San Sebastián Europäische Kulturhauptstadt.

„In dieser Stadt kommt beispielhaft zum Ausdruck, wie umfassend die Versöhnung zwischen Polen und Deutschen inzwischen gelungen ist“, sagte Woidke. Dutkiewicz betonte: „Breslau wird sich 2016 als moderne, weltoffene und gastfreundliche Stadt in der Mitte Europas präsentieren.“ Er sei überzeugt, dass sich gerade die deutschen Gäste besonders wohlfühlen würden.

Die polnische Staatsbahn PKP hatte erst im Dezember 2014 eine direkte Bahnverbindung von Hamburg über Cottbus nach Breslau eingestellt.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!