Warnung vor Zecken:

Bestes Wetter für fiese Plagegeister

Wer in diesem Sommer oft in der Natur unterwegs ist, sollte sich in Acht nehmen. Das derzeitige Wetter und der relativ milde Winter machen Zecken das Leben leicht – und Menschen schwer.

Die feuchte Witterung der vergangenen Tage dürfte die Verbreitung der Insekten gefördert haben.
Patrick Pleul Die feuchte Witterung der vergangenen Tage dürfte die Verbreitung der Insekten gefördert haben.

Das durchwachsene Wetter der vergangenen Tage und der relativ milde Winter machen Zecken in Brandenburg und Berlin das Leben leicht. "Die Wahrscheinlichkeit, dass es in diesem Jahr viele Zecken gibt, ist groß", sagte Naturschutzreferent Herbert Lohner vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Im Winter hätten viele Mäuse überleben können. Sie seien wichtige Wirte für Zecken. Außerdem seien die Insekten bei dem derzeit feuchten Wetter mit milden Temperaturen besonders aktiv. Bei Trockenheit zögen sie sich ins Laub zurück.

Menschen hätten zunehmend Kontakt mit den Tieren, da das Interesse am Gärtern und an der Natur steige, sagte Lohner. Zecken können die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose verursachen. Berlin und Brandenburg zählen allerdings nicht zu den vom Robert Koch-Institut definierten Risikogebieten für FSME.

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