Keine Rückforderung von Fördergeldern:

Biosphäre muss nicht zahlen

Die Tropenhalle in Potsdam kommt wirtschaftlich seit Jahren nicht auf die Beine.

Besucher wissen die Halle zu schätzen.
Bernd Settnik Besucher wissen die Halle zu schätzen.

Das Verlustprojekt „Biosphäre“ in Potsdam hat keine öffentlichen Subventionen zurückzahlen müssen. Das Land Brandenburg beziehungsweise seine Investitionsbank ILB hätten keine Zuwendungen für das Tropenhaus zurückgefordert, erklärte Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) auf eine Anfrage der CDU-Fraktion im Landtag.

Die Tropenhalle „Biosphäre“ verschlingt Millionensummen – und landete 2014 im „Schwarzbuch“ zur Verschwendung von Steuergeldern. Seit 2007 unterstützt die Landeshauptstadt das Projekt mit jährlich rund 1,4 Millionen Euro. Doch es kommt wirtschaftlich nicht auf die Beine. Seit Jahren wird erfolglos nach einem privaten Betreiber gesucht.

Nutzungsbindung bis Ende September 2017

Die „Biosphäre“ kann aber nicht ohne Weiteres geschlossen werden. Laut Gerber flossen in den Bau insgesamt knapp 22 Millionen Euro Fördermittel. Bis Ende September 2017 gebe es dadurch eine Nutzungsbindung.

Danach stünden gewerblichen Investoren neue Fördermöglichkeiten für „notwendige Umbauten“ innerhalb des Gebäudes zur Verfügung, erklärte der Minister. Entsprechende Anträge müsste dann die ILB als Bewilligungsbehörde prüfen. Die Landesregierung habe ein „hohes Interesse“ an einer dauerhaften und wirtschaftlich tragfähigen Nutzung des Gebäudes, hieß es.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung