Feuerwehren gefordert:

Brände und Wasserschäden durch Gewitter

Berlin und der Südwesten Brandenburgs waren von heftigen Regenfällen und Blitzeinschlägen betroffen. Die Schäden hielten sich aber noch in Grenzen.

Starke Winde beschädigten viele Bäume.
Bernd Settnik Starke Winde beschädigten viele Bäume.

Ein heftiges Frühlingsgewitter hat am späten Montagabend in Teilen Berlins und Brandenburgs die Feuerwehren auf Trab gehalten. Zwei Stunden lang regnete es immer wieder stark und zum Teil wolkenbruchartig; zahlreiche Blitze zuckten am Himmel und schlugen in Bäume, Blitzableiter oder auch mal in ein Hausdach ein. Die Schäden blieben aber überschaubar, wie Polizei und Feuerwehr in Berlin und Potsdam am Dienstag mitteilten. Menschen wurden nicht verletzt.

Vereinzelt stürzten Bäume um und Keller liefen mit Regenwasser voll. Teilweise fielen laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) in Potsdam 25 Liter Regen pro Quadratmeter und Stunde. Dazu kamen heftige Windböen.

In der Hauptstadt rückte die Feuerwehr in der Nacht zu 38 Einsätzen und am Vormittag zu sechs weiteren Einsätzen wegen Sturm- und Wasserschäden aus. Gemeldet wurden vier Brände durch Blitzeinschläge, außerdem wurden neunmal Alarmanlagen ausgelöst. In der Fürstenwalder Allee in Rahnsdorf blockierte ein umgestürzter Baum eine Straßenbahnlinie. Die Sturmböen wehten zudem ungesicherte Teile auf Baustellen um.

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