Staatsschutz ermittelt:

Brandanschlag auf geplantes Flüchtlingsheim

Die Stadt Brandenburg/Havel hat ein Gebäude als Unterkunft für Asylbewerber vorgesehen. Doch bevor die ersten Menschen einziehen konnten, musste die Feuerwehr anrücken.

Noch ist unklar, ob die Täter Brandbeschleuniger benutzt haben. Die Polizei ermittelt.
Patrick Seeger Noch ist unklar, ob die Täter Brandbeschleuniger benutzt haben. Die Polizei ermittelt.

Unbekannte haben am Freitagmorgen einen Brandanschlag auf ein geplantes Flüchtlingsheim in Brandenburg/Havel verübt. Ein Anwohner habe gegen 4.30 Uhr den Brand eines hölzernen Kellerfensters gemeldet, sagte der Sprecher der Polizeidirektion West, Heiko Schmidt. Die Feuerwehr habe die Flammen schnell löschen können. Größere Schäden seien nicht entstanden. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Unklar sei, ob das Fenster mit Brandbeschleuniger angesteckt wurde, sagte Schmidt.

Das Gebäude ist von der Stadt als Notunterkunft für Flüchtlinge vorgesehen. Dort könnten vorübergehend bis zu 160 Flüchtlinge untergebracht werden, sagte Stadtsprecher Jan Penkawa. Dies hänge aber davon ab, wann der Stadt weitere Flüchtlinge zugewiesen würden.

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