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Brandenburg versteigert mehr Holz als 2013

In diesem Jahr werden knapp 200 Kubikmeter mehr als im Vorjahr versteigert.

Die wertvollen Hölzer lagern zurzeit in Chorin und Frankendorf.
             
Patrick Pleul Die wertvollen Hölzer lagern zurzeit in Chorin und Frankendorf.  

Mit rund 1100 Kubikmetern Nadel- und Laubholz stehen in diesem Jahr knapp 200 Kubikmeter mehr als im Vorjahr zur Auktion am 14. Januar in Chorin (Barnim) bereit. Die wertvollen Stämme auf den Lagerplätzen in Chorin und Frankendorf konnten seit dem 20. Dezember in Augenschein genommen werden, sagte ein Sprecher des Landesbetriebes Forst Brandenburg.

Der Betrieb organisiert einmal jährlich eine Auktion, seit 2013 allerdings ohne die berühmten drei Hammerschläge, sondern nur noch als sogenannte Submission: Die Gebote werden bei diesem Verfahren nur noch im verschlossenen Umschlag abgegeben.

Zur Begründung sagte der Sprecher, die Zahl der Käufer sei in den vergangenen zehn Jahren stark gesunken. „Der Wettbewerb verlor an Bedeutung.“ Deshalb sei auf die klassische Versteigerung des Nadelholzes verzichtet worden.

Dennoch bleibt es dabei: „Das höchste Gebot erhält den Zuschlag.“ Obwohl die Zahl der Käufer deutlich zurückgegangen sei, gehe das Holz gut weg. Es würde aber nicht mehr so stark als Furnierholz genutzt wie früher, sondern für den Bau von Möbeln oder zur Herstellung von Fenstern verwendet.

2013 wechselten rund 900 Kubikmeter Holz den Besitzer. Zumeist war es Holz von Kiefern, Eichen, Erlen und Eschen. Brandenburg gehört zu den drei waldreichsten Bundesländern in Deutschland. Die Fortwirtschaft spielt in einigen Regionen des Landes eine wichtige Rolle.