Wahlumfrage:

Brandenburgs CDU fühlt sich im Aufwind

Die Landtagswahlen stehen in Brandenburg erst im Jahr 2014 an. Doch die CDU wollte schon mal wissen, wem die Märker ihre Stimmen geben würden.

Die CDU hat bei einer eigenen Umfrage eine mögliche Mehrheit für Rot/Schwarz im Land festgestellt.
Klaus-Dietmar Gabbert Die CDU hat bei einer eigenen Umfrage eine mögliche Mehrheit für Rot/Schwarz im Land festgestellt.

Eine große Mehrheit der Brandenburger wünscht sich laut einer Umfrage nach der nächsten Landtagswahl eine Koalition aus SPD und CDU. Dafür sprachen sich 42 Prozent der Befragten aus, wie aus einer von der Landes-CDU vorgestellten Umfrage hervorgeht. Eine Fortsetzung von Rot-Rot käme auf 25 Prozent Zustimmung. Die Union werde dem neuen Ministerpräsidenten und SPD-Landesvorsitzenden Dietmar Woidke eine faire Chance geben, sagte der stellvertretende CDU-Chef Ingo Senftleben.

Im Auftrag der brandenburgischen CDU befragte das Hamburger Meinungsforschungsinstitut GMS Dr. Jung GmbH zwischen dem 12. und 16. August 1006 Wahlberechtigte. Demnach könnte die SPD mit 35, die CDU mit 27 und die Linke mit 20 Prozent der Stimmen rechnen, wäre am nächsten Sonntag Landtagswahl. Die Grünen kämen auf 10, die FDP auf3 Prozent. Damit könnten die Sozialdemokraten sowohl mit der CDU als auch mit der Linken eine Koalition bilden. Für Senftleben sei das eine gute Ausgangsposition für die Christdemokraten.

Fast 70 Prozent der Befragten meinten, dass dringend etwas gegen die steigende Zahl an Wohnungseinbrüchen getan werden müsse beziehungsweise ein weiterer Stellenabbau bei der Polizei die Sicherheit gefährde. Und 75 Prozent fanden, dass Maßnahmen gegen Unterrichtsausfall und Lehrermangel an Schulen wichtiger als „ständige Schulreformen“ seien. Ein vernichtendes Zeugnis stellten die Befragten der Landesregierung für ihr Krisenmanagement beim Bau des neuen Hauptstadtflughafens aus: 87 Prozent bewerteten es als „weniger gut/schlecht“.

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