Ehrung am Freitag:

Bundesverdienstkreuz für Rabbiner Walter Homolka

Mit dem Orden würdigt Bundespräsident Gauck Homolkas Verdienste um die Ausbildung von Rabbinern an der Universität Potsdam.

Der Rabbiner Walter Homolka
Martin Schutt Der Rabbiner Walter Homolka

Für den Aufbau des ersten Rabbiner-Seminars in Deutschland erhält der Potsdamer Universitätsprofessor Walter Homolka das Bundesverdienstkreuz. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) überreicht dem Rektor des Abraham Geiger Kollegs am Freitag die Auszeichnung von Bundespräsident Joachim Gauck. Mit ihr werde Homolkas Engagement für die Ausbildung von Rabbinern gewürdigt, teilte die Potsdamer Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Zum Wintersemester 2014/15 hatten sich knapp 70 Studierende für das Bachelor-Studium Jüdische Theologie an der Universität Potsdam eingeschrieben. Etwa 25 von ihnen nutzen die praktische Ausbildung zum Rabbiner.

Für seinen Einsatz um die Belange der Sorben und Wenden erhält zudem der langjährige Vorsitzende des Kreistages Spree-Neiße, Michael Haidan, das Verdienstkreuz. Die Sorben siedeln seit rund 1500 Jahren im heutigen Osten Deutschlands. Sie leben heute ausschließlich in der Lausitz – nach Schätzungen etwa 20 000 von ihnen in Brandenburg, rund 40 000 in Sachsen.

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