Nach Streikende:

Busse fahren noch nicht überall nach Fahrplan

Zwei Wochen hatte Verdi den öffentlichen Nahverkehr lahmgelegt. Seit Montag ruht der Arbeitskampf. In der Uckermark rollt es wieder, woanders nicht.

Die UVG konnte am Montag nach dem Streik alle Linien bedienen.
Patrick Pleul Die UVG konnte am Montag nach dem Streik alle Linien bedienen.

Nach zwei Wochen Streik der Bus- und Straßenbahnfahrer ist der Nahverkehr in Brandenburg wieder angelaufen. Etwa die Hälfte der betroffenen 16 Nahverkehrsbetriebe in zehn Landkreisen und vier kreisfreien Städten meldeten am Montag, dass der Betrieb weitgehend nach Fahrplan laufe. Die Busse der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft (UVG) rollten planmäßig, bestätigte Unternehmenssprecherin Grit Krstanovic dem Uckermark Kurier.

Mancherorts kam es jedoch weiter zu Ausfällen. Vor allem in Potsdam konnte der Betrieb nur schrittweise hochgefahren werden. „Wir arbeiten weiter mit dem Notfahrplan und setzen nach und nach Verstärkung ein“, sagte ein Sprecher der Leitstelle. „Wir rechnen damit, dass es bis Mittwoch wieder regulär läuft.“

Gewerkschaft begründet Streikpause

Die Gewerkschaft Verdi hatte am Wochenende wegen neuer Tarifverhandlungen über deutliche Lohnerhöhungen eine Streikpause verkündet. Die Gespräche sollen am Dienstagabend beginnen. Verdi-Streikleiter Marco Pavlik zeigte sich am Montag zuversichtlich, dass es zu einer Einigung und damit zu einem vollständigen Ende des Arbeitskampfes kommt. „Wir haben in Sondierungsgesprächen schon wichtige Grundlinien eingezogen, sonst hätten wir uns ja gar nicht auf eine Streikpause eingelassen.“

Auch der Verhandlungsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbands hatte sich optimistisch gezeigt. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir in der Nacht zu Mittwoch eine Einigung erreichen und nicht in die Schlichtung müssen“, sagte er am Wochenende. Vor Beginn der Verhandlungen wollen sich beide Seiten nicht weiter äußern.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung