Linke in der Regierung weiter unter Druck:

CDU will Markov nicht mehr im Aufsichtsrat des BER

Helmuth Markov (Linke) will vom Finanz- ins Justizministerium wechseln, aber sein Mandat im BER-Aufsichtsrat behalten. Die CDU fordert eine Ablösung Markovs im Aufsichtsrat.

Helmuth Markov (Linke) will BER-Aufsichtsratmitglied bleiben.
             
Ralf Hirschberger Helmuth Markov (Linke) will BER-Aufsichtsratmitglied bleiben.  

Mit dem Personalwechsel in Brandenburgs Landesregierung muss aus Sicht der CDU der Linken-Politiker Helmuth Markov als Aufsichtsratsmitglied in der Flughafengesellschaft abgelöst werden. „Der Schritt ist überfällig“, sagte der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Ludwig Burkardt. Markov, bislang Finanzminister, übernimmt nach dem Rücktritt von Volkmar Schöneburg (Linke) das Justizressort und will im Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft bleiben. Neuer Finanzminister wird der bisherige Linken-Fraktionschef Christian Görke.

Markov sei vier Jahre in dem Gremium für den neuen Hauptstadtflughafen BER gewesen, betonte Burkardt. Doch er könne nicht einmal die Kosten für den Großflughafen genau nennen. „Er ist offenbar überfordert“, sagte er. Auch der neue Aufsichtsratschef Klaus Wowereit (SPD) hatte bislang keine neuen Zahlen zu den Gesamtkosten vorgelegt.

Mit Görke als Markov-Nachfolger könne er leben, sagte Burkardt. Vielleicht gelinge es auch, einen Fachmann zu finden, der sich mit einem derartigen Großprojekt auskenne.

Markov will auch weiter stellvertretender Ministerpräsident bleiben. Der Ministerpräsident bestellt seinen Stellvertreter. In der Vergangenheit nahm diese Aufgabe auch ein Innenminister wahr.

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