Rettungshubschrauber für die Uckermark:

"Christoph 64" soll ab August abheben

Nicht ganz zwölf Monate nach dem Spatenstich soll es soweit sein. In wenigen Tagen wird laut Plan die Luftrettungsstation in Betrieb genommen. Eine Hürde gilt es noch zu überwinden.

Ein Hubschrauber des Typs "EC 135" ist für die Landkreise Uckermark, Barnim und Oberhavel zuständig.
DRF Luftrettung Ein Hubschrauber des Typs "EC 135" ist für die Landkreise Uckermark, Barnim und Oberhavel zuständig.

Hoffentlich muss "Christoph 64" möglichst selten starten. Doch im Notfall kann der Einsatz des  Rettungshubschraubers Leben in der Uckermark retten. Am 1. August soll es nun soweit sein. Dann wird laut Plan die Luftrettungsstation in Angermünde in Betrieb genommen, wie es am Mittwoch von der DRF Stiftung Luftrettung hieß. Die Stiftung wird den neu gebauten Standort betreiben und stellt die Piloten sowie die Rettungsassistenten. Der Spatenstich liegt fast zwölf Monate zurück. Die Notärzte stammen von Kliniken aus der Region, erklärt Stefanie Kapp, Pressereferentin des DRF.

"Christoph 64" und seine Besatzung haben als Einsatzgebiet die Landkreise Uckermark, Barnim und Oberhavel. Die Baukosten belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Von morgens ab 7 Uhr bis Sonnenuntergang ist die neue Luftrettungsstation in Angermünde einsatzbereit. Notfallorte in einem Umkreis von 60 Kilometern kann der Hubschrauber in maximal 15 Minuten erreichen. Bevor es soweit ist, muss der Landeplatz endgültig durch die Gemeinsame Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg abgenommen werden. Diese Überprüfung erfolgt am Donnerstag, dem 30. Juli.

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