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Cottbuser Tierpark öffnet nach Geflügelpest-Fällen wieder

Bei toten Enten war der H5N8-Virus nachgewiesen worden. Damit blieb Besuchern die Anlage verschlossen. Nun gab es keine Hinweise auf den Erreger mehr.

Am 20. Januar wurde im Cottbuser Tierpark ein Geflügelpest-Fall festgestellt. Damit blieben die Tore für Besucher geschlossen.
Anna Ringle-Brändli Am 20. Januar wurde im Cottbuser Tierpark ein Geflügelpest-Fall festgestellt. Damit blieben die Tore für Besucher geschlossen.

Entwarnung im Cottbuser Tierpark: Nach mehreren Geflügelpest-Fällen können Besucher ab diesem Sonntag wieder auf das seit Wochen gesperrte Gelände. Es seien keine weiteren toten infizierten Wildvögel entdeckt worden, teilte der Landkreis Spree-Neiße am Freitag mit. Auch Stichproben beim Tierbestand hätten keine Hinweise auf den Erreger gegeben. Vor rund einem Monat hatte der Tierpark wegen Geflügelpest geschlossen.

Zuerst war das H5N8-Virus bei toten Enten nachgewiesen worden, einige Tage danach bei einer weiteren toten sowie bei einer lebenden Ente. Im März sollen nochmals Proben genommen werden, wie der Landkreis ankündigte. Auch wenn der Tierpark wieder öffnet, gebe es weiterhin Schutzmaßnahmen. Zu einigen Innenbereichen hätten Besucher keinen Zutritt. Auch gebe es ein Fütterungsverbot von Wildvögeln.

Der Tierpark in Kunsterspring im Landkreis Ostprignitz-Ruppin bleibt dagegen aus Kontrollgründen vorsorglich weiterhin geschlossen, wie der Kreis mitteilte. Dort war der Geflügelpesterreger Ende Januar bei zwei Hühnern nachgewiesen worden.