Pläne für einen monatelangen Probebetrieb:

Der Hauptstadtflughafen könnte 2017 eröffnet werden

Einen genauen Zeitpunkt für die Inbetriebnahme des BER gibt es nicht. Aber Pläne für den Umzug existieren schon.

Von außen ist die Fassade des Hauptgebäudes längst fertig. Benutzt wird der Bau aber noch nicht.
Patrick Pleul Von außen ist die Fassade des Hauptgebäudes längst fertig. Benutzt wird der Bau aber noch nicht.

Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Linke) rechnet mit einer Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens erst in mehr als zwei Jahren. „Das Jahr 2017 scheint mir nach dem jetzigen Stand nicht unrealistisch“, sagte er. Er sei gespannt, welchen Zeitplan Flughafenchef Hartmut Mehdorn am 12. Dezember präsentieren werde.

Nach Bauabschluss werden die Fluggäste noch etwa ein halbes Jahr auf den neuen Airport warten müssen. Mehdorn plant fünf bis sieben Monate für den Probebetrieb und den Umzug von den Altflughäfen Tegel und Schönefeld ein, wie aus einer Ausschreibung hervorgeht.

Keine Probeläufe bei anhaltenden Bauarbeiten

Wie vor der geplatzten Flughafen-Eröffnung 2012 sollen Komparsen Schwachstellen aufdecken. Damals waren es 10 000 Freiwillige, die wegen des Termindrucks während Bauarbeiten im Einsatz waren. Das will Mehdorn dieses Mal vermeiden.

Görke hat keine Zweifel, dass der Flughafen eines Tages den Betrieb aufnehmen wird. „Eine Investitionsruine in Schönefeld ist für mich unvorstellbar“, sagte er. Zugleich sagte er, dass Brandenburg kein weiteres Geld zur Fertigstellung des Flughafens nachschießen wird.

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