Höhepunkt bei Theater-Premiere:

Der Uckermark-Oskar geht an...

Mit „Die Verschwörung von Chorin“ haben die Uckermärkischen Bühnen Schwedt einen echten Kracher gelandet. Nach der Premiere wurde es noch einmal spannend: Wer sind die Schauspieler des Jahres?

Redaktionsleiter Heiko Schulze gratuliert Larissa Puhlmann zum "Uckermark-Oskar".
Matthias Bruck Redaktionsleiter Heiko Schulze gratuliert Larissa Puhlmann zum "Uckermark-Oskar".

Das Highlight der Theatersaison in Schwedt: die Premiere des Freiluftspektakels mit anschließender Auszeichnung der Schauspielerin und des Schauspielers des Jahres. Seit 18 Jahren eine Tradition. Diesmal aber gab es nach dem Ende des Premierenapplauses jedoch noch einen anderen Höhepunkt: Gojko Mitic, der Stargast der Inszenierung „Die Verschwörung von Chorin“, durfte sich in das goldene Buch der Stadt Schwedt einschreiben. Nach der Aufführung stieg die Spannung noch einmal, als die stellvertretende Vorsitzende des ubs-Fördervereins Ute Schäfer ans Mikrofon ging, um das Geheimnis des Uckermark-Oskars zu lüften.

Nach Liebe durstende Göre

Die beste Schauspielerin des Jahres heißt Larissa Puhlmann. Sie ist erst seit einer Spielzeit im ubs-Ensemble, konnte aber mit ihrer stimmlichen und schauspielerischen Begabung sowohl in musikalischen wie auch schauspielerischen Produktionen auf sich aufmerksam machen. In der Theaterfassung von Wolfgang Herrndorfs Kultbuch „Tschick“ spielte sie die Ausreißerin Lisa und bleibt in Erinnerung als rotzfreche und dennoch gebrochene und nach Liebe durstende Göre. Die Jury würdigte auch ihre Leistungen in der Musikproduktion „Willi bald im Elfenwald“ und in dem Erfolgsstück „Frau Müller muss weg“.

Daniel Heinz, die "Ein-Mann-Show"

Als Ute Schäfer den Namen Daniel Heinz als „Schauspieler des Jahres“ nannte, brandete Jubel sowohl hinter der Bühne beim Ensemble als auch im Publikum auf. Mit seiner Rolle als Grelgrag Machorel bei den Freiluft-Fantasy-Inszenierungen hat er sich seit Jahren sein Fan-Publikum erspielt. Auch in zahlreichen anderen Stücken überzeugte er durch intensives Spiel und tollen Körpereinsatz. Kritiker bejubelten unter anderem seine Leistungen als Klaus „Uhlzscht“ in dem Ein-Mann-Stück „Helden wie wir“.

Die Auszeichnung des Schauspielers des Jahres wird durch den Uckermark Kurier mit 500  Euro gesponsert.

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