Gemeinsames Labor:

Deutsche und Polen forschen zusammen an Elektronik

Das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik IHP in Frankfurt (Oder) arbeitet mit der Technischen Universität Posen zusammen.

Die Mikroelektronik entwickelt sich rasant.
Patrick Pleul Die Mikroelektronik entwickelt sich rasant.

Das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik IHP in Frankfurt (Oder) kooperiert künftig stärker mit Polen. An diesem Mittwoch eröffnet am IHP ein gemeinsames Labor mit der Technischen Universität im westpolnischen Posen (Poznan). So solle die grenzüberschreitende wissenschaftliche Zusammenarbeit bei Ausbildung und Forschung vertieft werden, heißt es beim IHP. Die Ergebnisse sind etwa für die drahtlose Kommunikation, die Luft- und Raumfahrt sowie die Medizin wichtig.

Das neue „Joint Lab“ sei die Basis für gemeinsame Aktivitäten auf dem Feld der Materialforschung für die Silizium-Mikroelektronik. Es wird im Rahmen der deutsch-polnischen Sommerschule Mikro- und Nanoelektronik für Studenten eröffnet – auch sie wird nicht nur beim IHP, sondern ebenfalls in Posen ausgerichtet.

Das IHP arbeitet bisher zum Beispiel mit der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und der Technischen Universität Berlin zusammen. Die Abkürzung IHP steht für Innovations for High Performances. Gegründet wurde das Institut mit seinen heute rund 300 Mitarbeitern 1983.

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