Noch sind viele Früchte grün:

Die Erdbeerernte beginnt bald

Die meisten Erntehelfer stammen aus dem Ausland. Die Preise will der Bundesverband deutscher Obstbauern nicht voraussagen.

Viele Helfer beim Pflücken der Erdbeeren kommen aus osteuropäischen Ländern.
Patrick Pleul Viele Helfer beim Pflücken der Erdbeeren kommen aus osteuropäischen Ländern.

Für die Brandenburger Erdbeerbauern beginnt Ende des Monats die Saison. „Wir brauchen jetzt weiter Sonne, Wärme und auch Regen“, sagte Margarete Löffler vom Gartenbauverband Berlin-Brandenburg. „Aber alles in Maßen.“ Die Obstbauern seien vorbereitet.

Beim Obsthof in Werder (Havelland) zeigen sich vereinzelt erste grüne Früchte. „Je nach Sorte teilweise schon bis zur Größe von Walnüssen“, sagte Geschäftsführer Stefan Lindicke. Sie benötigten noch Zeit zum Reifen. „Die Trockenheit drückt aber aufs Gemüt“, sagte er. Die Pflanzen müssten bereits fleißig gewässert werden. „Verkauft wird die Ernte direkt auf dem Hof oder auf Wochenmärkten“, sagte Lindicke. Die Nachfrage in der Hauptstadtregion sei gut.

Auf 1,5 Hektar baut der Betrieb Erdbeeren im Freiland an. Eine Ausweitung der Fläche sei trotz guter Absatzzahlen nicht geplant. Es werde zunehmend schwieriger, geeignete Saisonarbeitskräfte zu finden. 90 Prozent der Mitarbeiter auf Zeit stammen aus dem Ausland.

Über die Preise, die der Kunde für ein Kilogramm Erdbeeren in dieser Saison zahlen muss, wollte der Bundesverband deutscher Obstbauern keine Prognose abgeben: „Das entscheiden der Markt, das Wetter und die verfügbare Erntemenge.“

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung