Arbeitsmarkt-Report:

Die Uckermark ist trauriges Schlusslicht

Im Januar ist die Erwerbslosenquote in Brandenburg im Durschnitt auf 9,9 Prozent gestiegen. Der Landkreis liegt allerdings deutlich darüber.

Mehr als 100 000 Menschen mussten den Weg zur Arbeitsagentur antreten.
Marcus Brand Mehr als 100 000 Menschen mussten den Weg zur Arbeitsagentur antreten.

Trotz eines Anstiegs der Arbeitslosenzahl zu Jahresbeginn bleibt der Arbeitsmarkt in Brandenburg insgesamt in stabiler Verfassung. Mit 12  000 Arbeitsplätzen seien so viele Jobs frei wie noch nie zu Jahresbeginn, sagte die Chefin der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, Jutta Cordt, am Donnerstag.

Zwar sind demnach 131  000 Männer und Frauen auf Arbeitssuche und damit rund 12  800 mehr als im Dezember. Dieser Anstieg sei aber saisontypisch, etwa weil nach dem Weihnachtsgeschäft viele befristete Verträge ausliefen. Die Arbeitslosenquote legte im Januar um einen Prozentpunkt auf 9,9 Prozent zu. Vor einem Jahr lag die Quote jedoch noch bei 10,6 Prozent. Im Bundesländervergleich bleibt Brandenburg damit auf dem zwölften Platz. Bundesweit lag die Quote bei sieben Prozent. Am höchsten ist die Arbeitslosigkeit im Januar mit einer Quote von 16,7  Prozent in der Uckermark. Insgesamt 10 747  Menschen sind im Landkreis erwerbslos.

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