Nach Schüssen bei Polizeieinsatz:

Dienstwaffen werden untersucht

Bundespolizisten schossen bei einer Kontrolle auf ein Auto, als es plötzlich losfuhr und die Beamten verletzte.

Die Beamten hatten mehrmals mit ihren Dienstwaffen geschossen.
Kay Nietfeld Die Beamten hatten mehrmals mit ihren Dienstwaffen geschossen.

Nach mehreren Schüssen bei einer Polizeikontrolle in Zossen (Teltow-Fläming) werden die Dienstwaffen von zwei Bundespolizisten überprüft. Außerdem suchen die Ermittler nach weiteren Spuren, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion West am Freitag sagte. Anwohner werden zu Hinweisen über den Ablauf befragt. „Wir wollen den Vorgang rekonstruieren“, sagte die Sprecherin. Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen.

In der Nacht zu Donnerstag wollten nach den Angaben der Sprecherin zwei Bundespolizisten am Bahnhof ein Auto kontrollieren. Der Fahrer gab jedoch plötzlich Gas, fuhr direkt auf die Beamten zu und flüchtete unerkannt.

Aus einer Dienstwaffe wurde dann nach Polizeiangaben mehrmals geschossen. Wie oft, ist noch unklar. Es sei aber durch Schüsse niemand verletzt worden, hieß es.

Verschwunden ist nach wie vor das Auto, an dem möglicherweise Einschusslöcher zu sehen sind. Eine Anfrage in Krankenhäusern, ob sich ein Patient mit einer Schussverletzung gemeldet habe, sei bislang erfolglos geblieben, sagte die Sprecherin. Man wisse zudem auch nicht, wie viele Personen in dem Auto unterwegs waren.

Die von dem Fahrzeug erfassten und dabei verletzten Polizisten haben am Freitag die Klinik wieder verlassen. Sie konnten bislang jedoch noch nicht befragt werden.

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