40 lebensgroße Modelle:

Dinosausier-Ausstellung in Döberitzer Heide eröffnet

Besucher der Sielmann-Naturlandschaft können sich jetzt von den Riesen der Urzeit faszinieren lassen.

Die meterhohen Skulpturen wirken auf die Besucher beeindruckend.
Ralf Hirschberger Die meterhohen Skulpturen wirken auf die Besucher beeindruckend.

Ein Dino neben einem Wildpferd: 40 lebensgroße Modelle von Dinosauriern sind seit Dienstag in der Naturlandschaft Döberitzer Heide zu sehen. Die chronologische Schau blickt zurück auf die Ära der Urzeitgiganten vor fast 400 Millionen Jahren – vom riesigen Panzerfisch bis zu großen Sauriern an Land. „Die Ausstellung soll auch ein Plädoyer für einen bewussteren Umgang mit der Natur sein“, sagte der Organisator der Ausstellung, Michael Völker, am Dienstag zur Eröffnung. Er ist Geschäftsführer des Dinosaurier-Parks Altmühltal (Bayern), aus dem die Modelle stammen. Sie wurden nach genauen wissenschaftlichen Vorgaben mit viel Liebe zum Detail gefertigt.

Zu jedem Tier ist erklärt, wann es gelebt und was es gefressen hat – und wie schwer es war. Erstmals zu sehen seien Modelle des Pflanzenfressers Therizinosaurus, des erst vor zehn Jahren entdeckten Gigantoraptors und des Torvorsaurus, hieß es. Die Schau läuft bis zum 1. November.

In der Sielmann-Naturlandschaft auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Döberitzer Heide vor den Toren Berlins leben Wisente und Przewalski-Pferde in einer Wildnis-Zone. Zudem gibt es ein Schaugehege für Besucher. Die Tiere waren selbst vom Aussterben bedroht und wurden über ein Projekt der Heinz Sielmann Stiftung gezielt gezüchtet, um die Arten zu erhalten.

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