Angriff auf Gartenbau-Genossenschaft:

Drei Verletzte bei schwerer Säure-Attacke in Oranienburg

Die Polizei hat noch keine konkreten Hinweise auf einen Täter. Auch die säurehaltige Substanz muss noch untersucht werden.

Die verletzten Mitarbeiter mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Nicolas Armer Die verletzten Mitarbeiter mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Drei Mitarbeiter einer Oranienburger Gartenbau-Genossenschaft sind am Montagmorgen bei einer Säure-Attacke auf den Dienstsitz verletzt worden. Nach Polizeiangaben befand sich auf der Türklinke des Haupteingangs eine orangefarbene Substanz. Die Mitarbeiter im Alter zwischen 42 und 47 Jahren griffen in die Paste. Nach kurzer Zeit zeigten sich dann Rötungen an Händen und Gesichtern. Eilig alarmierte Rettungskräfte versorgten die Verletzten zunächst vor Ort, spülten ihnen unter anderem die Augen mit Kochsalzlösung aus. Anschließend wurden die Verletzten in ein Krankenhaus gebracht.

Der Genossenschafts-Geschäftsführer vermutet eine „gezielte Tat“, zitierte die „Märkische Allgemeine“ ihn. „Wir ermitteln unter anderem wegen Körperverletzung“, sagte Polizeisprecherin Dörte Röhrs am Montagnachmittag. Konkrete Hinweise auf einen Täter lägen aber nicht vor. Erste Untersuchungen der Paste ergaben, dass sie leicht säurehaltig war. Um welche Substanz es sich genau handelt, soll eine kriminaltechnische Untersuchung in einem Polizeilabor ergeben.

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