Tascha und das Kind im Koma:

Drohungen im Streit um Kampfhündin

Für den im Wachkoma liegenden Dylan und seine Kampfhündin Tascha könnte sich etwas bewegen. Doch eine Einigung könnte durch Eiferer gestört werden.

Um diese Hundedame wird verhandelt.
Nestor Bachmann Um diese Hundedame wird verhandelt.

Die Gemeinde Schönwalde-Glien (Havelland) plant im Streit um Kampfhündin Tascha keine allzu schnelle Entscheidung. „Wir suchen mit der Familie eine einvernehmliche Lösung“, sagte Ordnungsamtsleiter Kurt Hartley. Heute soll in einem Gespräch erörtert werden, wie es weitergeht.Eine Entscheidung, ob Tascha bei dem zehnjährigen Dylan bleiben kann, soll aber nicht getroffen werden. Noch immer werde geprüft, ob eine Ausnahme von der Hundehalterverordnung gemacht und Tascha Therapie-Begleithund werden könne. „Hierfür ist als erster Schritt ein Wesenstest notwendig“, sagte Hartley. Darauf hätten sich beide Seiten verständigt und erste Schritte in diese Richtung seien inzwischen bereits eingeleitet.

Unterdessen wurde bekannt, dass Gemeindeverantwortliche bedroht werden – in Mails. „Aus gegebenen Anlass distanzieren wir uns hier von allen Aufrufen, die das Leben oder die Gesundheit von beteiligten Behördenvertretern bedrohen!“, heißt es auf der Facebook-Seite „Unterstützt Wachkomakind Dylan und seinen Hund Tascha“. Weiter ist dort zu lesen: „Bei jedem hier mögen die Emotionen sehr groß sein, das rechtfertigt aber nicht ein solches Verhalten. Im Gegenteil, es schadet nur der Familie.“

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