Bundesweite Aktion:

Durchsuchungen nach Hass-Postings auch in Berlin

Das Bundeskriminalamt durchsuchte am Mittwoch mehrere Wohnungen. Den Verdächtigen wird unter anderem Volksverhetzung vorgeworfen.

Bei einer Razzia gegen die Mitglieder einer Facebook-Gruppe wurden auch Wohnungen in Brandenburg durchsucht.
Julian Stratenschulte Bei einer Razzia gegen die Mitglieder einer Facebook-Gruppe wurden auch Wohnungen in Brandenburg durchsucht.

Im Kampf gegen Hasskommentare im Internet hat die Polizei am Mittwoch Wohnungen in 13 Bundesländern durchsucht - darunter elf in Berlin. In der Stadt laufen Ermittlungen gegen elf Männer, die unabhängig voneinander Hassparolen gegen Flüchtlinge über soziale Netzwerke verbreitet haben sollen, wie die Berliner Polizei am Mittwoch mitteilte. Bei dem Verdacht gehe es neben fremdenfeindlichen Parolen auch um Volksverhetzung und das Verwenden von Symbolen verfassungswidriger Organisationen.

Die verdächtigen Männer sind zwischen 36 und 62 Jahre alt. Durchsuchungen gab es in den Stadtteilen Alt-Hohenschönhausen, Friedenau, Friedrichshain, Heiligensee, Karlshorst, Lichtenberg, Neukölln, Pankow, Reinickendorf und Steglitz.

Die Razzia ist Teil von bundesweiten Ermittlungen gegen Hassparolen im Internet. Insgesamt gibt es 36 Beschuldigte in 13 Bundesländern, wie das bayerische Innenministerium mitteilte. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurden Wohnungen durchsucht.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung