Was versteckt der „Maskenmann“?:

Durchsuchungen nach Überfällen und Entführung

Ein Mann soll Brandenburger Millionäre überfallen haben. Es kommt zu mehreren Durchsuchungen. Doch die Arbeit der Polizei ist damit noch längst nicht beendet.

Der „Maskenmann“ beschäftigt weiter die Polizei.
Jan Woitas Der „Maskenmann“ beschäftigt weiter die Polizei.

Die Durchsuchungen von Wohnungen und Grundstücken im Zusammenhang mit der Festnahme des mutmaßlichen „Maskenmannes“ sind abgeschlossen. „Es sind unglaublich viele Sachen sichergestellt worden“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder). Dem 46 Jahre alten Beschuldigten wird vorgeworfen, zwei Millionärsfamilien in Brandenburg überfallen und einen Manager entführt zu haben. Er wurde vor knapp einer Woche festgenommen. Bislang schweigt der Mann, der ein langes Vorstrafenregister hat. Bei beiden Überfällen trug der Täter eine Maske.

Auf die Polizeibeamten komme sehr viel Arbeit zu, sagte der Sprecher der Anklagebehörde. Sie müssten die Dinge ansehen, bewerten, zuordnen. Es würden auch noch Waldgebiete abgesucht.

Dem 46-Jährigen wird vorgeworfen, im Sommer 2011 die Frau eines Berliner Unternehmers in Bad Saarow (Oder-Spree) niedergeschlagen zu haben. Im Oktober soll er auf die Tochter der Familie geschossen haben. Die Schüsse trafen einen Wachmann, der lebensgefährlich verletzt wurde. Im vergangenen Oktober soll der Beschuldigte einen Manager aus seiner Villa verschleppt haben, um eine Millionensumme zu erpressen. Dem Investmentbanker gelang zwei Tage später die Flucht. Bei den Taten ist immer aus derselben Waffe gefeuert worden.

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