Star-Trek-Museum:

Eberswalder Mann hat ein Raumschiff im Keller

In Brandenburg steht das wohl kleinste Star-Trek-Museum der Welt. Am Samstag hebt „Raumschiff Eberswalde“ ab.

Das „Raumschiff Eberswalde“ des Synchronsprechers Benjamin Stöwe hat ein eigenes Zeitportal.
Patrick Pleul Das „Raumschiff Eberswalde“ des Synchronsprechers Benjamin Stöwe hat ein eigenes Zeitportal.

Der Fernsehjournalist und Synchronsprecher Benjamin Stöwe betreibt im Keller seines Elternhauses im brandenburgischen Eberswalde ein Museum, das sich nur um die amerikanische Science-Fiction-Serie „Star Trek“ dreht. In Deutschland lief die Serie unter dem Titel „Raumschiff Enterprise“ über die Mattscheiben. Deshalb nennt der 32-Jährige das nur 17 Quadratmeter große Museum auch liebevoll „Raumschiff Eberswalde“.

Stöwes Museum enthält nicht nur typische Merchandising-Produkte wie Action-Figuren, Filmplakate oder Raumschiff-Modelle. Zu den mehr als 1000 Exponaten gehören beispielsweise die Spock-Ohren, die Schauspieler Leonard Nimoy in seiner Rolle als Vulkanier einst trug.

Die unter Star-Trek-Fans, sogenannten „Trekkies“, begehrten Sammlerstücke hat Stöwe nicht etwa im Internet ersteigert, wie er betont. „Ich habe viele Briefe, später E-Mails, in die USA geschrieben und darin geworben, dass die Sachen in gute Hände kommen würden“, sagt er, ohne preiszugeben, was er für das Original-Inventar hinblättern musste.

Platz für höchstens 30 Leute

Stöwes Mini-Museum feiert jetzt vier Tage lang das fünfzigste Jubiläum der Science-Fiction-Serie. Am 8. September 1966 wurde sie erstmals in den USA ausgestrahlt. Höhepunkt ist am Samstag eine sogenannte Convention: Zu Gast ist der Schauspieler Jörg Hengstler, deutsche Synchronstimme von Avery Brooks, der in der US-Serie „Star Trek: Deep Space Nine“ den Captain Benjamin Sisko spielte.

Die Eintrittskarten für die Convention wurden unter Fans verlost. Denn mehr als 30 Leute passen nicht in das Mini-Museum.

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