3,8 Prozent Lohnerhöhung ab Januar:

Einigung nach Streik bei Stahlwerk-Zulieferer

Das Zulieferunternehmen Ferrostaal Maintenance Eisenhüttenstadt GmbH stellt unter anderem Ersatzteile für das Stahlwerk ArcelcorMittal her.

Die IG Metall hatte mehrfach zu Warnstreiks aufgerufen.
Christoph Schmidt Die IG Metall hatte mehrfach zu Warnstreiks aufgerufen.

Für die rund 100 Beschäftigen der Ferrostaal Maintenance Eisenhüttenstadt GmbH (FSME) erhöhen sich die Gehälter von Januar an um 3,8 Prozent. In den Tarifverhandlungen wurde zudem eine Arbeitszeit von 38 Stunden pro Woche vereinbart, wie Geschäftsführung und IG Metall Ostbrandenburg mitteilten. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre. „Nun besteht Planungssicherheit auf beiden Seiten. Vor Weihnachten ist das ein prima Signal“, sagte Peter Ernsdorf, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Ostbrandenburg.

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, waren Beschäftigte am Dienstag und auch noch kurz am Freitag in den Warnstreik getreten. Das Unternehmen fertigt nach eigenen Angaben ganze Baugruppen, Maschinen und Schneidwerke, aber auch Ersatzteile für Stahlwerke wie ArcelcorMittal.

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