Auswilderung:

Einmillionster Stör in Oder ausgesetzt

Die Fische sollen wieder in dem Gewässer angesiedelt werden. Auf lange Sicht sollen sie sich vermehren.

In natürlichen Gewässern hatte es jahrzehntelang keine Störe mehr gegeben.
Patrick Pleul In natürlichen Gewässern hatte es jahrzehntelang keine Störe mehr gegeben.

Die Wiederansiedlung des Störs in der der Oder erreicht die Millionengrenze: Am Samstag wird im Nationalpark Unteres Odertal der einmillionste Babyfisch in den Fluss gesetzt. Insgesamt spricht die Gesellschaft zur Rettung des Störs von mehreren hundert Tieren, die jetzt in die Freiheit entlassen werden sollen.

Das Projekt zur Wiederansiedlung des Ostseestörs läuft mittlerweile seit zehn Jahren. „Es wurden bereits vor Schweden und Dänemark Störe gesichtet. Sogar bis vor die Küsten Norwegens haben es die ersten Fische geschafft“, erklärte Gesellschaftssprecher Gerd-Michael Arndt am Freitag. „Ein voller Erfolg wird es erst dann, wenn die Störe zum Laichen in die Oder zurückkehren“, ergänzte Michael Tautenhahn von der Nationalparkverwaltung. Vor 2020/21 werden die ersten Tiere aber nicht geschlechtsreif. „Von daher brauchen wie noch Geduld“, betonte er.

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