Ausblick auf 2016:

Erfolgreiches Jahr für Studio Babelsberg erwartet

Ministerpräsident Woidke hofft, dass das Potsdamer Medienunternehmen maßgeblich von der höheren Filmförderung durch den Bund profitiert.

Studio Babelsberg ist die märkische Traumfabrik.
Bernd Settnik Studio Babelsberg ist die märkische Traumfabrik.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ist sehr zuversichtlich, dass die höhere Filmförderung des Bundes den Filmstandort Babelsberg weiter stärken wird. „Unser hartnäckiges Drängen zusammen mit Berlin und anderen Bundesländern hat sich ausgezahlt“, sagte Woidke am Sonntag einer Mitteilung zufolge. „Ich bin zuversichtlich, dass der Standort Babelsberg profitieren wird.“

Die Bundesregierung hatte den Etat der Filmförderung nach Drängen Brandenburgs und anderer Bundesländer für das kommende Jahr um weitere 25 Millionen Euro auf insgesamt 75 Millionen Euro erhöht. Brandenburg hat seine Förderung bereits in diesem Jahr auf 7,5 Millionen Euro angehoben, in den nächsten beiden Jahren beträgt der Etat jeweils 8 Millionen Euro.

Die Hauptstadtregion habe sich als Ort für internationale Coproduktionen und Festivals der Filmbranche etabliert, erklärte Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD). In der neuen Filmkulisse „Berliner Straße“ produziert Regisseur Tom Tykwer von Mai an die TV-Serie „Berlin Babylon“.