Allerdings Unterschiede zu früheren Fällen:

Erschossener Wolfsrüde bei Schönewalde entdeckt

Bereits zum dritten Mal in kurzer Zeit wurde ein Wolf tot aufgefunden. Verbirgt sich dahinter stets der gleiche Täter?

Etwa seit 15 Jahren gibt es die Tiere auch außerhalb von Wildparks und Zoos wieder.
Patrick Pleul Etwa seit 15 Jahren gibt es die Tiere auch außerhalb von Wildparks und Zoos wieder.

Erneut ist in Südbrandenburg ein Wolf erschossen worden. Spaziergänger entdeckten das männliche Tier am Sonntag in einem Wald bei Schönewalde (Elbe-Elster), wie die Polizei am Montag mitteilte. Zuerst hatte ein Radiosender darüber berichtet.

Anders als in den beiden anderen Fällen zuvor wurde dem Wolf allerdings dieses Mal nicht der Kopf abgetrennt. „Es wird jetzt ermittelt“, sagte eine Polizeisprecherin nach dem Fund. Das tote Tier soll auch obduziert werden. Nach bisherigen Ermittlungen ist es nicht dort erschossen worden, wo es entdeckt wurde. Der Landesjagdverband verurteilte die jüngste Tat.

Erschossener Wolf zuletzt im Dezember gefunden

Bereits im Dezember vergangenen Jahres war bei Hirschberg im selben Landkreis an der Grenze zu Sachsen ein erschossener und geköpfter Wolf entdeckt worden. Zuvor hatte sich ein solcher Vorfall auch schon im August bei Lieberose (Dahme-Spreewald) ereignet. Von den Behörden wird auch im
jüngsten Fall wegen des Verstoßes gegen das Artenschutzgesetz ermittelt. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden früheren Fällen gibt, ist bislang noch nicht geklärt. Bei dem nun dritten und jüngsten Fall erscheine es aber eher unwahrscheinlich, dass er mit den beiden anderen in Verbindung steht, teilte das Polizeipräsidium in Potsdam mit.

Die Ermittler haben ihre Untersuchungen zu den beiden geköpften Wölfen – zum Teil wurden sogar DNA-Proben von Einwohnern in der Nähe genommen – inzwischen abgeschlossen und die Ergebnisse an die Staatsanwaltschaft Cottbus übergeben, wie es hieß. Die Staatsanwaltschaft entscheidet dann über weitere Schritte.

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