Zwei Hallen sind fertig:

Erste Flüchtlinge ziehen in beheizte Leichtbauhallen

Monat für Monat kommen tausende Asylbewerber nach Brandenburg. Sie müssen in Notunterkünfte, aber diese sind endlich winterfest.

Bisher in Zelten wohnende Asylsuchende können nun in kleinen beheizbaren Hallen unterkommen.
Bernd Settnik Bisher in Zelten wohnende Asylsuchende können nun in kleinen beheizbaren Hallen unterkommen.

Der Ausbau von winterfesten Hallen als Flüchtlingsunterkünfte kommt voran: Am Dienstag sollen die ersten 112 Asylbewerber in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) in zwei Leichtbauhallen einziehen, teilte Ministeriumssprecher Wolfgang Brandt am Montag mit. Auf dem Gelände an der Unterschleuse werden bis zum Ende der Woche insgesamt sechs Hallen für jeweils 56 Flüchtlinge aufgebaut. Die Hallen sind in zwölf Räume aufgeteilt, die jeweils fünf Menschen Platz bieten. Insgesamt sollen in Eisenhüttenstadt, wo sich die Erstaufnahmestelle des Landes befindet, 17 Hallen entstehen.

Nachdem im September mehr als 7000 Flüchtlinge nach Brandenburg gekommen waren, werden in diesem Monat sogar bis zu 11 000 Neuankömmlinge erwartet. Bis zum 14. Oktober waren es bereits 5600 Menschen. Auf absehbare Zeit erwartet das Innenministerium am Bahnhof Schönefeld (Dahme-Spreewald) täglich einen Sonderzug aus Freilassing mit mehreren hundert Flüchtlingen.

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