Schwedter S-Bahn-Opfer:

Erste Zeugenaussagen widersprüchlich

Nach ihrem bisherigen Ermittlungsstand hat die Polizei noch keine konkrete Spur zu dem oder den Tätern.

Die Arbeit der Polizei gestaltet sich bislang schwierig
Jens Wolf Die Arbeit der Polizei gestaltet sich bislang schwierig

Nach einer Schlägerei im S-Bahnhof Charlottenburg, bei der am Samstag ein Mann schwer verletzt wurde, sucht die Polizei weiter nach dem oder den Tätern. Die Aussagen der am Tatort befragten Zeugen seien teilweise widersprüchlich, sagte ein Polizei-Sprecher am Montag. Die Auswertung der Videoüberwachung habe bisher keine Erkenntnisse gebracht. Nach einem Zeugenaufruf hätten sich einige Personen gemeldet, deren Aussagen derzeit ausgewertet würden. Eine konkrete Spur sei noch nicht dabei gewesen.

Ein 35-Jährige Mann aus Schwedt war am Samstagabend auf die Gleise gestoßen worden und hatte dabei schwere Kopfverletzungen erlitten. Er hatte nach Zeugenaussagen versucht, einen Streit zwischen zehn bis 15 Fußballfans zu schlichten. Eine einfahrende S-Bahn konnte dank einer Notbremsung gerade noch rechtzeitig stoppen. Der 35-Jährige kam ins Krankenhaus und wurde in ein künstliches Koma versetzt.

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