Nach über 20 Stunden:

Ex-Truppenübungsplatz noch nicht gelöscht

Das Gelände in Jüterborg ist unübersichtlich, der Brandschwerpunkt schwer einzuschätzen, und der Boden ist mit Munition belastet: Die Feuerwehr muss nun beraten, wie die Flammen unter Kontrolle zu bringen sind.

Die Bekämpfung des Feuers ist schwierig, da die Feuerwehrleute das ehemalige Militärgelände nicht uneingeschränkt betreten können.
Hauke-Christian Dittrich Die Bekämpfung des Feuers ist schwierig, da die Feuerwehrleute das ehemalige Militärgelände nicht uneingeschränkt betreten können.

Der Waldbrand auf einem munitionsverseuchten Gelände in Jüterbog (Teltow-Fläming) ist auch fast 20 Stunden nach seinem Ausbruch noch nicht gelöscht. Das teilte der Brandenburger Waldbrandschutz-Beauftragte Raimund Engel am Dienstagmorgen mit. Die Feuerwehrleute könnten derzeit noch nicht einschätzen, wie groß die Brandfläche sei und wo der Brandschwerpunkt liege, weil das Gelände sehr unübersichtlich sei. Über das weitere Vorgehen werde deshalb noch beraten.

Die Bekämpfung der Feuers ist schwierig, weil auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz "Altes Lager" noch Munition und Munitionsreste im Boden liegen. Deshalb ist das Betreten gefährlich. Auf dem Gelände hat es in den vergangenen Jahren immer wieder Waldbrände gegeben. Ein weiterer Brand in Zesch am See (Teltow-Fläming) konnte dagegen am Montagabend gelöscht werden.

In zwölf Landkreisen gilt nun die zweithöchste Waldbrandstufe vier. Nur in Oder-Spree mit der Stadt Frankfurt (Oder) und in Spree-Neiße mit der Stadt Cottbus ist es Stufe 3. Allerdings liege Brandenburg an der Grenze zur höchsten Alarmstufe, die am Montag in sieben Kreisen bereits erreicht worden war. "Es gibt deshalb keinen Grund zur Entwarnung", meinte Engel.

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