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Fast überall ungetrübter Badespaß

Bei der Hitze locken Brandenburgs zahlreiche Seen mit Abkühlung. Die Wasserqualität ist laut Umweltministerium prima.

Die Badeseen in Brandenburg sind allesamt prima
Jan-Philipp Strobel

Auch Brandenburg ächzt unter der Hitze - und einer Abkühlung in einem der zahlreichen Badegewässer steht in den kommenden Tagen nichts entgegen.

Lediglich an der Naturbadestelle Lübben/Steinkirchen im Spreewald ist Schwimmen wegen der angespannten Hochwassersituation derzeit nicht möglich, wie eine Sprecherin des Umweltministeriums am Mittwoch mitteilte. Dort fließt das Wasser der Spree so schnell, dass die Stadt Lübben vorsichtshalber ein Badeverbot ausgesprochen hat.

Bislang keine Algenprobleme

Auf die anderen offiziell ausgewiesenen rund 250 Badestellen im Land habe das Hochwasser nach gegenwärtigen Erkenntnissen keine Auswirkungen, hieß es. Die Wasserqualität ist laut Ministerium an allen Seen und Flussstränden gut bis ausgezeichnet. Die Märker und Ausflügler aus Berlin können sich also auf ungetrübten Badespaß freuen.

Auch mit Algen- und Bakterienbildung gibt es wegen der über lange Zeit recht kühlen Temperaturen derzeit keine Probleme. Bei längeren Hitzeperioden vermehren sich im Sommer Blaualgen häufig übermäßig. Sie können bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen wie Hautausschläge hervorrufen.

Hohe Ozonwerte

Auf anstrengende Fahrradtouren zum Badesee sollten Wasserratten schon jetzt lieber verzichten. Der Berliner Senat warnte am Mittwoch wegen der Hitze vor erhöhten Ozonwerten.

Wer schwimmen gehen will, kann sich im Internet über die aktuelle Wasserqualität der brandenburgischen Seen und Flüsse erkundigen. Das Umweltministerium führt eine Badestellenkarte, die auch über Ausstattung und Erreichbarkeit der Strände informiert.

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