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Feuerwehr hat neuen Chef

Der neue Landesbranddirektor will sich intensiv um die Arbeit in den Freiwilligen Feuerwehren kümmern. Das hat gute Gründe.

Innenminister Schröter (Mitte) mit Heinz Rudolph (rechts) und Norbert Zoschke (links)
Wolfgang Brandt Innenminister Schröter (Mitte) mit Heinz Rudolph (rechts) und Norbert Zoschke (links)

Der bisherige stellvertretende Leiter der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt, Heinz Rudolph, ist zum neuen Landesbrandmeister und Direktor der Feuerwehrschule ernannt. Der 53-Jährige folgt auf Norbert Zoschke, der im vergangenen Jahr aus Altersgründen in den Ruhestand trat.

„Landesbranddirektor ist ein Ehrenamt von herausragender Bedeutung“, sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD). Denn in Brandenburg findet der überwiegende Teil der Arbeit in den Freiwilligen Feuerwehren statt. Deren Zukunft wird den Landesbranddirektor intensiv beschäftigen. Akut bleibt die Frage der Nachwuchsgewinnung, so Rudolph. „Ich bin mir sicher, dass es in einem Flächenland wie Brandenburg auch weiterhin gelingen wird, den Brandschutz am Tage zu gewährleisten.“ Denkbar wäre, dass sich Gemeinden zusammentun, um einzelne Wachen mit hauptamtlichen Feuerwehrleuten zu besetzen. Schließlich gebe es viele Pendler, die tagsüber nicht für die Freiwillige Feuerwehr zur Verfügung stehen.

Die bevorstehende Kreisgebietsreform beschäftigt den neuen Landesbrandmeister ebenfalls. Denn auch auf die Feuerwehren kommen unter Umständen neue Strukturen zu, etwa bei bisher auf kreislicher Ebene angesiedelten Institutionen.