Elfte Auflage ab Sonnabend:

Filmfest Eberswalde zeigt Filme über die Provinz

Das Festival in der Kreisstadt des Barnim hat inzwischen schon Tradition. Diesmal geht es ums Leben abseits der Großstädte.

Festivalleiter Kenneth Anders freut sich schon auf die neue Auflage des Filmfestes.
Sören Tetzlaff/Filmfest Eberswalde Festivalleiter Kenneth Anders freut sich schon auf die neue Auflage des Filmfestes.

Landlust, Landfrust? Mit dem Alltag in der Provinz beschäftigen sich ab Sonnabend mehr als 40 Filme beim Internationalen Filmfest Eberswalde. 17 Kurzfilme, zehn Animationen und 16 Dokumentarfilme stehen auf dem Programm der „Provinziale“ in der Kreisstadt des Barnim. Zur elften Auflage des Festivals werden wieder rund 2000 Besucher erwartet.

Im Wettbewerb konkurrieren Filme in den Kategorien „Bester Dokumentarfilm“ und „Bester Kurzspielfilm“. Daneben gibt es Publikumspreise für den besten Dokumentarfilm (lang und kurz), Kurzspielfilm und Animationsfilm. Die Preise werden zum Abschluss des Festivals am 11. Oktober verliehen.

Filmanmeldungen aus 58 Ländern

862 Filmanmeldungen aus 58 Ländern hatte es im Vorfeld gegeben. Die meisten ausländischen Anmeldungen kamen laut Veranstalter aus Frankreich und Spanien.

Den Festival-Beginn macht der Dokumentarfilm „Besence Open“ von Kristóf Kovács von 2013. Darin geht es um ein Roma-Dorf, in dem viele Bewohner arbeitslos sind und die mit EU-Fördermitteln das Dorf aufpeppen wollen.

Das Filmfest wird vom Verein Sehquenz seit 2004 ausgerichtet. Der Verein wurde von Filminteressierten gegründet. Ziel ist es, Kino abseits des „Mainstreams“ zu zeigen.

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