300 Menschen evakuiert:

Fliegerbombe in Cottbus entschärft

Bei Abrissarbeiten fanden Bauarbeiter unter einem Fundament eine Brandbombe und ein Skelett. 300 Anwohner mussten während der Entschärfung ihre Häuser räumen.

Die Polizei richtete einen kleinen Sperrkreis in der näheren Umgebung ein.
Bernd Settnik Die Polizei richtete einen kleinen Sperrkreis in der näheren Umgebung ein.

Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Freitag in der Innenstadt von Cottbus entschärft worden. Das teilten Polizei und Stadtverwaltung mit. 300 Menschen mussten im näheren Umkreis ihre Wohnungen verlassen. Zwei Sprengmeister brauchten eine halbe Stunde, um den Zünder zu entfernen. Die Brandbombe war bei Abrissarbeiten unter dem Fundament von Garagen zutage gekommen.

Neben der Bombe wurden auch Teile eines menschlichen Skeletts entdeckt. „Es stammte augenscheinlich aus der Kriegszeit“, sagte ein Sprecher der Stadt. Der Schädel und die Knochenteile wurden gesichert, die Kriegsgräberfürsorge ist eingeschaltet.

Obwohl der Fundort nur gut 500 Meter vom Cottbuser Bahnhof entfernt liegt, war der Bahnverkehr nicht betroffen.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung