Notunterkünfte:

Flüchtlinge in Zelten leiden unter Hitze

Am Montag zogen die ersten Asylbewerber in eine neu aufgebaute zweite Zeltstadt in Eisenhüttenstadt.

Zuletzt hatten Helfer weitere Notquartiere aufgebaut.
Bernd Settnik Zuletzt hatten Helfer weitere Notquartiere aufgebaut.

Temperaturen um die 30 Grad machen den Flüchtlingen, die in Zelten untergebracht sind, zu schaffen. In Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) gibt es inzwischen zwei Zeltstädte. Die erste Zeltstadt mit 36 Zelten, aufgebaut Mitte Juli, sei gut gefüllt mit mehr als 350 alleinreisenden Männern.

In der Erstaufnahme stellen Flüchtlinge einen Asylantrag und werden gesundheitlich untersucht. Nach etwa vier Wochen werden sie auf Kommunen und Landkreise verteilt. Derzeit kommen die meisten Flüchtlinge aus Syrien und Albanien.

Ausreichend Wasser gegen die Hitze

In der zweiten Zeltstadt mit 500 Plätzen – auf einem anderen Gelände – wohnten am Montag erst gut 20 Flüchtlinge. Sie werden vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betreut. Die Hilfsorganisation rechnet damit, dass die zweite Zeltstadt Ende nächster Woche komplett belegt sein wird.

Mit Blick auf die heißen Temperaturen sagte ein Sprecher: „Zelte sind keine optimale Lösung.“ Die Flüchtlinge würden aber ausreichend mit Wasser versorgt. Klagen hinsichtlich der Verpflegung seien nicht bekannt. Derzeit arbeiteten zehn Helfer auf dem Gelände.

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