Provozierter Absturz:

Flugschüler bestreitet Tötungsabsicht

Der Flugschüler aus einem im Juni notgelandeten Sportflugzeug bestreitet den Vorwurf, dass er die Maschine zum Absturz bringen wollte. Nicht er habe den Piloten in der Luft über dem Oderbruch angegriffen, sondern sein Fluglehrer sei auf ihn losgegangen.

Patrick Pleul Eine notgelandete Cessna liegt überschlagen auf einem Feld nahe Bienenwerder im Oderbruch (Brandenburg). Der Flugschüler aus dem im Juni notgelandeten Sportflugzeug bestreitet den Vorwurf, dass er die Maschine zum Absturz bringen wollte.

Das sagte der 51-Jährige bei einer Vernehmung nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder. Der Verdächtige sitzt in Cottbus in Untersuchungshaft. Ihm werden versuchter Mord, Körperverletzung und Eingriff in den Luftverkehr vorgeworfen.

„Wir gehen weiterhin von einem Tötungsvorsatz aus“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es werde auch untersucht, ob sich der Mann durch einen Sprung aus dem Flugzeug das Leben nehmen wollte. Es liefen weitere Ermittlungen. Der 73 Jahre alte Fluglehrer war im Juni bei Zäckericker Loose (Kreis Märkisch-Oderland) notgelandet. Beide Männer wurden verletzt.

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