Nach langer Krankheit:

Früherer Uckermärker Abgeordneter von Arnim tot

Der CDU-Politiker war von 1999 bis 2009 im brandenburgischen Landtag.

Alard von Arnim im Kreistag.
Monika Strehlow Alard von Arnim im Kreistag.

In der Nacht zu Donnerstag ist der uckermärkische Politiker Alard von Arnim an den Folgen einer schweren Krankheit in Berlin gestorben. Der 71-Jährige vertrat von 1999 bis 2009 die uckermärkische CDU im brandenburgischen Landtag, in den er jeweils über die Landesliste eingezogen war. Erst im Mai 2014 war er bei der Kommunalwahl wieder in den uckermärkischen Kreistag eingezogen; auch dem Gemeinderat von Gerswalde gehörte er an.

Von Arnim wurde am 19. September 1943 im Gerswalder Ortsteil Groß Fredenwalde geboren und war gelernter Bankangesteller. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschlug es ihn ins Emsland, nach der Wende kam er in die Uckermark zurück und bewirtschaftete als Landwirt das alte Familiengut in Groß Fredenwalde.

Alard von Arnim gehörte einer alten uckermärkischen Adelsfamilie an, die bereits im Mittelalter in der Region Fuß fasste. Die erste urkundliche Erwähnung der Familie stammt von 1204, als Alardus de Arnem Burgherr zu Arneburg war. Zu der alten Adelsfamilie gehörte auch die berühmte Schriftstellerin der Romantik, Bettina von Arnim, die 1811 über Achim von Arnim in die Familie einheiratete und Schwester des Dichters Clemens Brentano war. wsv

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