Pfingstberg in Potsdam:

Geplante Sanierung vor dem Aus

Die Instandsetzung ist in der Landeshauptstadt sehr umstritten. Eine endgültige Entscheidung steht allerdings noch aus.

Die Einzäunung des Geländes sorgte schon für Proteste.
Bernd Settnik Die Einzäunung des Geländes sorgte schon für Proteste.

Das Engagement von Mäzen Mathias Döpfner für die Sanierung des Unesco-Welterbes am Pfingstberg in Potsdam bleibt fraglich. Nach Medienberichten droht dem Projekt das Aus. Dies wollten am Donnerstag weder ein Sprecher des Springer-Vorstandschefs noch die Schlösserstiftung oder die Stadtverwaltung bestätigen.

Sie verwiesen alle auf den Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Mittwoch, dem 13. Mai, vor dem Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) über den Stand des Verfahrens informieren will. „Am nächsten Mittwoch wissen wir mehr“, sagte ein Sprecher der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

Zieht Mäzen Döpfner seine Zusage zurück?

Rechtsanwalt Manfred Dengler von der MDB Vermögensverwaltung KG betonte, die Verhandlungen seien noch nicht beendet. Mit der Gesellschaft von Döpfner hatte die Schlösserstiftung einen Vertrag zur Sanierung und Nutzung des Parks geschlossen. Danach wollte der Mäzen mindestens
1,8 Millionen Euro investieren. Vor allem die Einzäunung des Geländes sorgte jedoch für Proteste.

In einem Genehmigungsverfahren wollte die Stadt alle Fragen wasserdicht klären. In den vergangenen Monaten hatte eine Arbeitsgruppe aller Beteiligten ein Konzept zur Sanierung und künftigen Nutzung des Areals erarbeitet. Fraglich ist nun, ob die Flächen, die öffentlich zugänglich bleiben sollen, der Stadt ausreichen.

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