Sondereinsatzkommando durchsucht Wohnung:

Geplanter Raub vereitelt

Ein 19-Jähriger sagte der Polizei in Ludwigsfelde, dass er erpresst wird. Da er nicht zahlen konnte, sollte er bei einer Straftat mitwirken. So weit kam es nicht. Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Drahtzieher fest.

Die Polizei fasste einen 23-Jährigen, der nun in einer Justizvollzugsanstalt sitzt.
Patrick Pleul Die Polizei fasste einen 23-Jährigen, der nun in einer Justizvollzugsanstalt sitzt.

Die Brandenburger Polizei hat am Wochenende einen 23 Jahre alten Mann verhaftet. Er wurde von einem 19-Jährigen aus Ludwigsfelde im dortigen Revier gemeldet. Dort, so hieß es am Sonntag von der Polizeidirektion West, hatte der 19-Jährige am Freitag ausgesagt, dass er seit Ende 2014 erpresst werde. Der 23-Jährige aus dem Landkreis Teltow-Fläming hatte Geld eingefordert, zum Nachdruck habe er eine Pistole am Hosenbund getragen. Da er nicht bezahlen konnte, sollte der 19-Jährige nun bei einem geplanten Raub am Sonnabend Mittäter sein.

Dazu kam es jedoch nicht. Nachdem der 19-Jährige bei der Polizei ausgesagt hatte, wurde der 23-Jährige von einem Sondereinsatzkommando in Ludwigsfelde festgenommen. Zeitgleich wurde laut Polizei seine Wohnung durchsucht. Dort wurden demnach Waffen und Betäubungsmittel sichergestellt. Der Mann war bereits wegen ähnlicher Delikte bei der Polizei bekannt. Nach seiner Vernehmung wurde ein Haftbefehl erlassen, der 23-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

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