Hunderte Pensionierungen:

Gerät die Polizei in Personalnot?

Die im Koalitionsvertrag vereinbarte ZAahl an Polizisten sei nicht zu halten, warnt die Opposition. Viele Beamte gehen bald in den Ruhestand. Es gibt Pläne, wie der Personalschwund kompensiert werden kann.

Nach der Strukturreform sollen noch 7800 Stellen übrig bleiben.
Oliver Mehlis Nach der Strukturreform sollen noch 7800 Stellen übrig bleiben.

Brandenburgs Polizei wird deutlich Personal verlieren. 692 Polizeivollzugsbeamte würden bis November 2017 pensioniert, teilte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Fraktion im Landtag mit. Mit den vielen Altersabgängen lasse sich die in der Polizei-Strukturreform anvisierte Personalstärke nicht halten, warnte die oppositionelle CDU. Ursprünglich wollte Rot-Rot die Zahl der Polizisten im Land sogar auf 7000 Stellen reduzieren. Nach dem neuen Koalitionsvertrag soll sie nicht unter 7800 sinken. 

Aus Sicht des Innenministeriums besteht kein Grund zur Sorge, dass die Zahl der Polizisten unter die jetzt geltende Mindestzahl sinken könnte. Die Einstellung von Polizeianwärtern und weiterem Personal werde so bemessen, dass die durch Altersabgänge und sonstige Fluktuation freiwerdenden Stellen nachbesetzt werden könnten. Schröter verwies zudem auf den Koalitionsvertrag der rot-roten Regierungsfraktionen. Darin wurde festgehalten, dass Polizeivollzugsbeamte künftig über die Pensionsgrenze hinaus arbeiten könnten, wenn es ihre Gesundheit erlaube und es entsprechenden dienstlichen Bedarf gebe. Damit stünden weitere „personelle Kapazitäten“ zur Verfügung.

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