Vorraum nicht zu retten:

Gesprengte Bank teils abgerissen

Im Grunde wollten die Täter einen Geldautomaten sprengen. Die Explosion war aber so stark, dass weite Teile des Gebäudes verwüstet wurden. Vor dem Abriss konnte die Polizei noch erste Spuren sichern.

Das Gebäude war nach dem Anschlag einsturzgefährdet.
Christian Pörschmann Das Gebäude war nach dem Anschlag einsturzgefährdet.

Die wegen der Sprengung eines Geldautomaten schwer beschädigte Bank in Vehlefanz (Oberhavel) ist zum Teil abgerissen worden. "Kriminaltechniker haben Spuren gesammelt und werten diese jetzt aus", sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Unter anderem war eine Gasflasche gefunden worden. Zuvor konnten die Beamten das einsturzgefährdete Gebäude nicht betreten.

Unbekannte hatten in der Nacht zu Donnerstag einen Geldautomaten gesprengt, wobei die Wand des Vorraums in der ganzen Breite aufgerissen worden war. Laut THW wurde der Vorraum komplett abgerissen. Die Straße vor dem Haus war bis zum Mittag gesperrt.

Täter flüchteten Richtung Autobahn

In diesem Jahr hat es in Berlin und Brandenburg nach Angaben der Polizei schon mehr als 20 Sprengungen von Geld- und Ticketautomaten gegeben. Ob es Verbindungen zu weiteren Taten gibt, sollen nach Polizeiangaben die weiteren Ermittlungen klären. Wie in Vehlefanz lagen die Tatorte in den anderen Fällen meist in der Nähe einer Autobahn, um eine rasche Flucht zu ermöglichen.

Nach den bisherigen Ermittlungen hatten die Täter den Automaten der Bank mit Gas gesprengt. Als die von einem Wachdienst alarmierten Beamten eintrafen, waren zwei Unbekannte in einem Auto mit Berliner Kennzeichen in Richtung Autobahn geflüchtet. Dabei verloren sie Geldkassetten und Bargeld.

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