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Gesunkenes Schiff noch immer nicht gehoben

Seit zwei Tagen liegt einer der beiden Dampfer der Reederei Paech-Line weitgehend unter Wasser. Die Bergung gestaltet sich nicht ganz einfach.

Weil sie mit einem anderen Schiff vertaut war, ist die „Marika Paech“ noch ein Stück über Wasser.
Oliver Voigt/MOZ/dpa Weil sie mit einem anderen Schiff vertaut war, ist die „Marika Paech“ noch ein Stück über Wasser.

Die Bergung eines gesunkenen Fahrgastschiffes im Zollhafen im uckermärkischen Gartz an der Oder verzögert sich noch. Die „Marika Paech“ werde auch am Mittwoch nicht gehoben, sagte Schiffsbesitzer Heinz Paech am Dienstag. Eigentlich war die Bergung schon für Dienstag geplant gewesen. Es müssten aber erst noch Taucher bei einer Bergungsfirma organisiert werden, hieß es.

Die Wasserschutzpolizei habe überprüft, ob Flüssigkeiten aus dem gesunkenen Schiff ausgetreten seien, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Das sei allerdings nicht der Fall. Doch vorsichtshalber habe die Feuerwehr provisorisch Saugmatten im Wasser ausgelegt, erklärte Frank Gotzmann, Amtsdirektor von Gartz.

Das Schiff, das 45 Personen Platz bietet, war in der Nacht zu Montag an einer Anlegestelle im Hafen völlig unerwartet untergegangen. Verletzt wurde dabei nach Polizeiangaben niemand. Warum das Schiff sank, ist noch nicht geklärt. Auch die Höhe des Sachschadens steht nach Angaben der Polizei noch immer nicht fest.