Pflanzenschutzdienst warnt:

Giftiger Riesen-Bärenklau breitet sich aus

Die bis zu fünf Meter hohe Pflanze kann Hautreizungen bis hin zu schmerzhaften blasigen Geschwüren auslösen.

Herkulesstauden sollten gründlich beseitigt werden.
Patrick Pleul Herkulesstauden sollten gründlich beseitigt werden.

Freizeitgärtner und Spaziergärtner in Brandenburg sollten sich vor dem Riesen-Bärenklau in Acht nehmen. Die giftige Pflanze, auch Herkulesstaude genannt, kann bei Berührung schmerzhafte Hautreizungen auslösen, wie der Pflanzenschutzdienst des Landesamtes für ländliche Entwicklung am Donnerstag mitteilte. Die ursprünglich aus dem Kaukasus stammende Pflanze wird bis zu fünf Meter hoch und wächst insbesondere an Gewässern und Feldrändern, kann aber auch in Gärten vorkommen.

Der Saft der Pflanze enthält den Angaben zufolge Furocumarine. Bei Berührung in Verbindung mit Sonnenschein könne es zu starken Hautreizungen bis hin zu schmerzhaften blasigen Geschwüren kommen. Wer eine solche Pflanze im Garten entdecke, sollte sie ausgraben, im Hausmüll entsorgen und dabei Hautkontakt vermeiden. Konkrete Angaben zur Verbreitung des Riesen-Bärenklaus konnte die Behörde nicht machen. Allerdings trete er nicht so häufig auf wie die hochallergene Ambrosia.