Filmarbeiten zu Ende:

Glienicker Brücke ist nun wieder frei

Tagelang war die berühmteste Verbindung von Potsdam nach Berlin für einen Spielfilm gesperrt. Auch nach Ende der Dreharbeiten war noch einiges zu tun.

Der Kunstschnee musste nach den Filmaufnahmen beseitigt werden.
Ralf Hirschberger Der Kunstschnee musste nach den Filmaufnahmen beseitigt werden.

Nach mehr als dreitägiger Sperrung für Dreharbeiten von Hollywood-Regisseur Steven Spielberg (67) ist die Glienicker Brücke wieder frei. Nachdem Kehrmaschinen die Strecke zwischen Berlin und Potsdam von etwa 7,5 Tonnen künstlichem Schnee befreit hatten, wurde die Sperrung am Montag wieder aufgehoben. Knapp zwölf Stunden zuvor hatte dort Spielberg die Dreharbeiten für einen Agenten-Thriller mit Oscar-Preisträger Tom Hanks (58) beendet, teilte ein Sprecher von Studio Babelsberg mit. Die Filmfabrik ist Koproduzent des Streifens, der am 16. Oktober 2015 in die US-Kinos kommen soll. Mitte der Woche sollen alle Aufnahmen im Kasten sein.

Hunderte Schaulustige waren am Wochenende zu der Brücke gepilgert, auf der während des Kalten Krieges mehrfach Agenten ausgetauscht wurden. Jeweils mit Einbruch der Dunkelheit hatte Spielberg seit Donnerstag bis tief in die Nacht gedreht. Am Montag gegen
4 Uhr rückten Kulissenbauer und Reinigungskräfte an, um das Filmset abzubauen. „Wir mussten besenrein übergeben“, so der Studiosprecher.

Das Studio bedankte sich mit einem „Danke“-Plakat für die Geduld der Pendler.

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