Südliche Säulengänge restauriert:

Glienicker Brücke ist schick zum Mauerfall-Jubiläum

In den nächsten Jahren sind allerdings noch weitere Sanierungsarbeiten notwendig.

Der alte Glanz ist zurück.
Ralf Hirschberger Der alte Glanz ist zurück.

Rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls sind die Rekonstruktionsarbeiten an den südlichen Säulengängen an der Glienicker Brücke in Potsdam abgeschlossen. „Wir sind damit einen erheblichen Schritt bei der Brückensanierung vorangekommen“, erklärte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD). Die südlichen Kolonnaden waren stark einsturzgefährdet. Hauptproblem waren im Säuleninneren korrodierte Stahlträger, die sich dadurch aufgebläht haben. Knapp 330 000 Euro aus Kassen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz flossen in die Rettungsaktion. Das Geld kam teils über Spenden zusammen.

Fünf Monate hat die Generalüberholung in Anspruch genommen. „Jetzt kann Steven Spielberg hier beruhigt seinen Film drehen und unsere schönen neuen Säulen stark ins Bild setzen“, sagte Jakobs. Der 64-jährige Star-Regisseur will nach den Mauerfall-Feierlichkeiten Teile seines Agententhrillers „St. James Place“ an der Glienicker Brücke drehen.

Die nördlichen Kolonnaden sollen in den kommenden Jahren saniert werden. Hierfür sollen weitere Spendengelder eingeworben werden. Laut Stiftung sind bereits 17 000 Euro zusammengekommen.

Das weltweit als einstige „Agentenbrücke“ zwischen West und Ost im Kalten Krieg bekannte Bauwerk gehört seit 1990 mit den umliegenden Schlössern und Parkanlagen zum Unesco-Welterbe.

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