Tagebaue in Brandenburg:

Greenpeace aus Braunkohle-Bietverfahren ausgeschlossen

Vattenfall will seine Sparte in der Lausitz verkaufen. Die Umweltschutzorganisation hat daran Interesse und einen Plan, wie es mit den tagebauen weitergehen soll. Offenbar ist das nicht erwünscht.

Noch im Sommer demonstrierten Aktivisten am Tagebau Welzow-Süd. Nun jedoch will die Umweltschutzorganisation diesen erwerben.
Patrick Pleul Noch im Sommer demonstrierten Aktivisten am Tagebau Welzow-Süd. Nun jedoch will die Umweltschutzorganisation diesen erwerben.

Greenpeace ist nach eigenen Angaben vom Bieterverfahren um den Verkauf von Vattenfalls Braunkohle in der Lausitz ausgeschlossen worden. Das teilte die schwedische Landesorganisation am Montag mit. Von der mit dem Verkauf beauftragten Bank Citigroup gab es auf Nachfrage keinen Kommentar dazu. Laut der Umweltorganisation wurde als Grund genannt, dass Greenpeace Nordic nicht beabsichtige, als Bieter aufzutreten.

Den Umweltaktivisten schwebt ein Stiftungsmodell vor, dessen Startkapital Vattenfall liefern soll. Die Braunkohle-Verstromung soll dann bis spätestens 2030 beendet werden. Seit einem Jahr ist bekannt, dass der schwedische Staatskonzern seine Braunkohle-Sparte abstoßen will. Neben Greenpeace hatten auch zwei tschechische Unternehmen öffentlich ihr Interesse bekundet. Ein Käufer soll voraussichtlich im nächsten Jahr feststehen.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung