22. Auflage:

Großer Andrang bei der Landpartie

Was ein Bulle wiegt, oder wie ein Kräutergarten angelegt wird, interessiert auch viele Städter. Bauernhöfe und Gärtnereien gaben am Wochenende Antworten.

Viele Kinder kamen auf den Bauernhöfen durch den Kontakt mit Tieren auf ihre Kosten.
Patrick Pleul Viele Kinder kamen auf den Bauernhöfen durch den Kontakt mit Tieren auf ihre Kosten.

Kräuterführungen, Bullenwiegen, Landleben: Mehr als 240 Bauernhöfe, Gärtnereien und andere Agrarbetriebe haben am Wochenende Einblick in ihre Arbeit gegeben. Die Brandenburger Landpartie – dieses Mal gab es bereits die 22. Auflage – will den Blick auf regionale Produkte lenken. Das Interesse sei ungebrochen hoch, teilte der ausrichtende Verband Pro Agro am Sonntag mit. Mehr als 100 000 Besucher wurden an den beiden Tagen gezählt.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) eröffnete am Sonnabend auf einem Gut in Forst (Spree-Neiße) die Landpartie mit einem Fassbieranstich. „Sie macht ländliche Produktion und Tradition auch für Menschen erlebbar, die sonst vielleicht nur die Enge der Stadt gewöhnt sind“, erklärte Woidke – selbst studierter Agraringenieur. Schon am Sonnabend gab es vielerorts großen Andrang. Geschätzt mehrere Tausend Besucher kamen nach Verbandsangaben zum Beispiel nach Wiesenburg/Mark in Westbrandenburg, wo sich mehrere Betriebe auf einem Gut mit einem Hoffest präsentierten.

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