Es geht um Hunderte Arbeitsplätze:

Hat das Bahnwerk Eberswalde noch eine Zukunft?

Die Deutsche Bahn hatte im Oktober angekündigt, die Betriebsstätte schließen zu wollen.

Das Werk ist ein großer Arbeitgeber in der Region.
Patrick Pleul Das Werk ist ein großer Arbeitgeber in der Region.

Eine Arbeitsgruppe soll prüfen, inwiefern das Instandhaltungswerkes der Bahn in Eberswalde doch noch erhalten werden kann. Darauf haben sich die Minister für Infrastruktur und Wirtschaft, Kathrin Schneider (parteilos) und Albrecht Gerber (SPD), am Mittwoch mit der Deutschen Bahn AG verständigt.

Der Arbeitsgruppe sollen Vertreter von Bahn und Landesregierung und der Betriebsrat des in Eberswalde Werkes sowie Verantwortliche aus der Region angehören. Erste Ergebnisse sollen bis Ende März 2015 vorliegen, teilten die Bahn und das Brandenburger Wirtschaftsministerium mit.

Der Konzern hatte Anfang Oktober dieses Jahres angekündigt, die Bahnwerke in Eberswalde (Barnim) bis Ende 2016 und in Zwickau (Sachsen) bis Ende 2015 zu schließen. Betroffen sind von den geplanten Schließungen zusammen 570 Mitarbeiter, davon mit 490 der Großteil in Brandenburg. Die Bahn hatte diesen Schritt damit begründet, dass es in Zukunft nicht mehr so viele Instandhaltungen an Güterwaggons gebe wie bislang. Den Beschäftigten sollen andere Arbeitsplätze an anderen Orten angeboten werden.

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