Eine Reihe zurück:

Herr Wichmann von der CDU rückt weiter nach hinten

Der uckermärkische CDU-Politiker Henryk Wichmann baut seine Position als Hinterbänkler aus. Das hat aus seiner Sicht auch einen Vorteil.

Der Templiner Henryk Wichmann bekommt einen neuen Platz.
Nestor Bachmann Der Templiner Henryk Wichmann bekommt einen neuen Platz.

Zuletzt war er im Kinofilm „Herr Wichmann aus der dritten Reihe“ zu sehen. Und nun muss er noch eine Bank nach hinten rücken. „Nach dem Umzug in den neuen Landtag sitze ich nächstes Jahr in der vierten Reihe“, sagte der 36-Jährige. „Eigentlich müsste man jetzt den Filmtitel umschreiben.“

Im neuen Plenarsaal gibt es wegen einer veränderten Sitzanordnung vier Reihen für seine Fraktion. Und da es rein nach dem Alphabet geht, landet Wichmann immer hinten. „Immerhin kann ich da mal ohne Aufsehen in der Kantine verschwinden“, tröstet sich der Abgeordnete.

Wichmann war der Protagonist in zwei Dokumentarfilmen des Regisseurs Andreas Dresen. Nach „Herr Wichmann von der CDU“ über seine erfolglose Kandidatur als Direktkandidat bei der Bundestagswahl 2002 folgte der zweite Streifen nach seinem Einzug ins Potsdamer Parlament im Jahr 2009. Der Landtag zieht in der kommenden Woche in einen Neubau hinter der wieder errichteten Fassade des alten Stadtschlosses.

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